Author: Teresa

Kurz vor dem Sonnenuntergang am Strand von Chaweng

Am Strand

Einer dieser Abende am Meer in den Tropen. Nach einem heißen Tag wird es langsam kühler, ich gehe noch einmal ins Wasser, schaue, wie die Sonne langsam untergeht. Ich schmiege mich an den warmen Sand und mag gerne für immer bleiben.  

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Ein Pool für zwei

Das beste daran, in der Hotelbranche zu arbeiten, ist, Überraschung: die Hotels. Je unterschiedlicher, je besser. Ich liebe es, zu entdecken, welche Nettigkeiten sich die Hoteliers für ihre Gäste ausgedacht haben. Im April durften wir ein frischgeschlüpftes und noch nicht ganz fertiges Hotel in Thailand besuchen: The Naka Phuket. Es war der erste Stop unserer Thailandreise und wir waren weiß, müde und urlaubsreif. Die klaren Linien der modernen Architektur, die riesigen Bungalows und unser eigener Pool haben dafür gesorgt, dass wir ziemlich viel Zeit auf dem Gelände des Hotels verbracht haben und so schnell unsere Geschwindigkeit auf Thai-Niveau gebremst haben. Ein Ausflug nach Surin mit Beach Clubs und rotverbrannten Familien hat uns nicht von Phuket überzeugt und nach zwei Tagen am Pool waren wir bereit für Khao Lak.

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Hallo Welt

Was ich am Reisen besonders liebe ist das Neue, das hinter jede Ecke auf mich warten könnte. Das fremde Essen. Die Streetstyles. Andere Lebensentwürfe. Der Gedanke, dass es unendlich viel zu entdecken gibt. Dinge die nicht enden machen mich glücklich. Mein Bruder nennt mich gierig, ich sage ich bin nimmersatt. Kein Land, keine Stadt, keinen Ort finde ich wirklich uninteressant und ich werde nie genug Urlaub und Geld haben um all die spannenden Orte da draußen zu erkunden. Und dann sind da noch die vielen Plätze auf der Welt die ich schon gefunden habe und an die ich gerne zurückkommen mag. Um nicht zu vergessen und der Welt etwas zurückzugeben, teile ich hier meine Gedanken und Erlebnisse. Das wurde auch wirklich Zeit.

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Tartar & Savoir Vivre

Am nächsten Tag in Südfrankreich steigen wir wieder ins Auto und fahren noch ein bisschen weiter an der Küste entlang von Saint-Tropez nach Ramatuelle. Das hübsche Städtchen liegt oben auf einem Hügel und schaut gemütlich über Weinberge, Wälder und das Meer. Wir finden ein verschlafenes Café und machen erstmal Pause. So langsam beginne ich zu verstehen, warum alle so verrückt nach Südfrankreich sind. Savoir vivre haben sie einfach drauf hier und das färbt nach ein paar Tagen gleich ab auf uns gestresste Großstädter. Deswegen beschließen wir, direkt vom Frühstück zum Mittagessen überzugehen und bestellen uns in einem der Restaurants auf der Rue Victor Léon Tartar und Oktopus. Tartar habe ich als ehemalige Vegetarierin nie vorher probiert und würde am Liebsten gleich ein zweites bestellen. Eine solche Idee muss natürlich aus Frankreich kommen. Ich bin hin und weg. So, zunächst haben wir genug gegessen. Voll von Tartar und Neugierde geht es weiter zu unserem nächsten Hotel: Dem La Réserve Ramatuelle. Die Bilder sind vielversprechend, aber kann das Original mithalten? Um es vorweg zu nehmen: es kann. Und wie. Der Eingang an der Straße wirkt eher …

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Wandern statt Porsche

Bevor es dunkel, grau und ungemütlich wird in Berlin wollen wir noch schnell Sonne tanken – nur wo? Ein Blick auf die Klimatabelle der Côte d’Azur nimmt uns die Entscheidung ab: Saint-Tropez, wir kommen! Geplant ist eine knappe Woche in Südfrankreich, erst in Saint-Tropez und dann in ein Stückchen weiter westlich in Ramatuelle. Wir fliegen günstig mit EasyJet nach Nizza und von dort aus geht es mit dem Mietwagen weiter, an der Küste entlang, an Cannes vorbei Richtung Westen. Nach knapp zwei Stunden kommen wir im Kube Hotel an – ein modernes Haus mit Pool und Blick auf die Bucht. Zu Fuß laufen wir nach Saint-Tropez, essen eine Kleinigkeit und gehen schlafen. Am nächsten Morgen weckt uns das geschäftige Ein und Aus unten im Hotel – nanu? Ah, Porsche-Wochenende. Saint-Tropez halt. Wir laufen in den Ort, kaufen Kaffee und Croissants und gehen wandern. Der Sentier Littoral ist ein alter Zöllnerweg und führt direkt am Wasser ungefährt 200 km die Côte d’Azur entlang. Den Einstieg, das Denkmal zur Landung der Alliierten im Osten des Strandes von La Croix-Valmer finden wir erst …

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Hikkaduwa ohne iPhone

Wir waren beide bereits in Südostasien gewesen. Damals, mit Ex-Partnern. Es hat uns sehr gefallen und wir würden gern zusammen wieder hin, aber mit einer neuen Liebe an die gleichen Orte zu fahren, an denen man mit der alten glücklich war, scheint irgendwie nicht angemessen. Zumindest nicht, wenn alles noch so frisch ist. Also ist für unsere erste große Reise wohl ein komplett unbefleckter Ort der beste. Oder nicht? Wie wäre es denn mit Sri Lanka? Bis 2009 vom Bürgerkrieg zerrüttet ist Frieden eingekehrt in der tränenförmigen Insel südlich von Indien. Indien… mein Traum seit immer, nur geschafft habe ich es bisher nicht dorthin. Aber das ist ein anderes Thema. Sri Lanka soll immerhin ähnlich sein. Ein sanfter Einstieg nach Indien sozusagen. Dazu authentischer und nicht so überlaufen wie manch anderes Land in der Region. Unsere Entscheidung steht fest: Wir wollen nach Sri Lanka und buchen Flüge mit Emirates über Dubai nach Colombo, Sri Lankas Hauptstadt. Wir haben drei Wochen Zeit. Geplant ist nur der erste Stopp in Hikkaduwa und danach werden wir sehen. Todmüde …

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Sail ahoy – Whitsunday Islands

Der Segeltörn zu den Whitsunday Islands, eine Inselgruppe an der australischen Ostküste gelegen, ist eine meiner liebsten Australien-Erinnerungen. Auch wenn das alles schon viel zu lange her ist, gehört dieser Beitrag hierher und ich kann einen solchen Segeltörn jedem Australien-Reisenden wärmstens empfehlen, auch wenn es eine ziemliche Massenabfertigung ist und fast jeder, der die Ostküste entlang reist, diesen Trip bucht. In Airlie Beach stehen verschiedene Boote zur Auswahl. Mein Tipp: geht auf ein sportliches Boot und nicht auf ein budget backpacker Boot. Hier habt Ihr schließlich die Möglichkeit mit einem echten Racer zu segeln. Als ich also die ‘Boomerang’, die majestätisch im Hafen dümpelt, sehe, steht meine Entscheidung fest: ich will auf ihr segeln! Es geht los. Wir packen mit an, zerren an dicken Tauen, kurbeln an den Winschen bis die Arme zittern und versuchen, nicht im Weg zu stehen als die Segel gehisst werden. Es ist ein Wahnsinnsgefühl als die Yacht knurrend und ächzend langsam Fahrt aufnimmt, leicht krängt und mit uns immer schneller Richtung Whitsunday Islands segelt. Wir ankern nicht direkt am berühmten Whitehaven Beach – laut zahlloser Rankings einer der schönsten …