Fern
Leave a comment

Sail ahoy – Whitsunday Islands

IMG_5601 copy

Der Segeltörn zu den Whitsunday Islands, eine Inselgruppe an der australischen Ostküste gelegen, ist eine meiner liebsten Australien-Erinnerungen.

Auch wenn das alles schon viel zu lange her ist, gehört dieser Beitrag hierher und ich kann einen solchen Segeltörn jedem Australien-Reisenden wärmstens empfehlen, auch wenn es eine ziemliche Massenabfertigung ist und fast jeder, der die Ostküste entlang reist, diesen Trip bucht. In Airlie Beach stehen verschiedene Boote zur Auswahl. Mein Tipp: geht auf ein sportliches Boot und nicht auf ein budget backpacker Boot. Hier habt Ihr schließlich die Möglichkeit mit einem echten Racer zu segeln. Als ich also die ‘Boomerang’, die majestätisch im Hafen dümpelt, sehe, steht meine Entscheidung fest: ich will auf ihr segeln!

Whitsundays_1

Es geht los. Wir packen mit an, zerren an dicken Tauen, kurbeln an den Winschen bis die Arme zittern und versuchen, nicht im Weg zu stehen als die Segel gehisst werden. Es ist ein Wahnsinnsgefühl als die Yacht knurrend und ächzend langsam Fahrt aufnimmt, leicht krängt und mit uns immer schneller Richtung Whitsunday Islands segelt. Wir ankern nicht direkt am berühmten Whitehaven Beach – laut zahlloser Rankings einer der schönsten Strände der Welt – sondern in einer nahegelegenen Bucht und nach einer kurzen Wanderung durch tropischen Regenwald liegt vor uns eine unglaubliche Postkartenidylle mitsamt weißem Sand, türkisfarbenem Meer und blauem Himmel.

Whitsundays_2Whitsundays_3

Nachdem sich alle sattgesehen haben, segeln wir weiter, ankern erneut und schnorcheln im lauwarmen Wasser. Die Crew ist nett und kommt, genau wie die Gäste, aus der ganzen Welt. Laut goldener Regel des Tourismus – satte Touristen sind einfacher zufrieden zu stellen als hungrige – füttert uns der Smutje ununterbrochen. Nach dem Frühstück gibt es Snacks bevor es das zweite Frühstück gibt und dann das Mittagessen, dann Tee, dann Oliven, Abendbrot, Mitternachtssnack. Segeln macht aber auch hungrig. Es gibt nur eine große Schlafkabine für alle, aber jeder bekommt seine eigene Koje – ein 29 Betten-Zimmer quasi. Damals jedoch, als die ‘Boomerang’ noch große Regatten segelte, haben sich die Segler schichtweise abgewechselt und mussten die Kojen teilen. Der Komfort hat sich also deutlich gebessert. Ich bin so müde dass ich mich bald von der See in den Schlaf schaukeln lasse.

Vor dem Wind segeln wir zurück Richtung Heimathafen der ‘Boomerang’ und sehen am Horizont eine Buckelwalfamilie spielen. Fast im Hafen und wie von der Crew organisiert begleitet uns eine Seekuh mit ihrem Jungen ein Stück weit. Das einzigartige Ende eines famosen Törns.

Whitsundays_4 IMG_5649 copy

FABULOUS FAVOURITES

Segelboot: Ich kann die Boomerang empfehlen. Es gibt allerdings in Airlie Beach Segelboote und Anbieter ohne Ende – für jeden Geldbeutel und Geschmack.

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>