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Tausche Schlaf gegen NYC

„Schlafen ist nicht,“ – dass mir, als überzeugter Viel- und Langschläferin, ein solcher Gedanke überhaupt kommt, ist einzig und allein Dir, Miss New York City, zu verdanken. Bei Dir schlafe ich spät ein und wache früh auf. Morgens im Bett dösen ist schon mal gar nicht drin. Aufstehen, duschen, loslos! Wir haben schließlich nur drei Tage. Alle guten Vorsätze, es ruhig angehen zu lassen, sind in den Wind geblasen. Du bist schließlich bekannt als „Stadt die niemals schläft.“ Das machst Du mit mir, New York, New York. Die Geschichten sind tatsächlich wahr, alles stimmt, was mir vorher über Dich erzählt wurde – alles. Wirklich. Wahr. Zum Frühstück gehen wir Bagels essen bei Black Seed. Kurz überlegen wir, den Laden zu kopieren und genau so in Berlin zu öffnen. Würde bestimmt laufen. Und wir endlich reich werden. Aber schon sind wir wieder draußen, laufen durchs West Village bis zum Meetpacking District. Kurz denke ich an die Szene bei Sex and the City, wo Samantha dorthin zieht und sich beschwert, dass immer mehr Yuppies nachkommen. Dem einen neuen Nachbarn schenkt …

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Williamsburg so wow

Sehr früh wache ich auf. Mein erster Gedanke: „Ich bin in NY!“, lässt mich direkt von gradesowach auf hellwach schalten. Raus aus dem Bett, rein in die Stadt! Unsere erste Anlaufstelle ist ein Smoothie-Laden. Unglaublich, so viele Sorten! Wir entscheiden uns für zwei sehr grüne, natürlich mit kale, Spinat, Kokoswasser und viel mehr. Die Verkäuferin strahlt mich an:“Twenddy ninedy-niiine“, ich zahle. Habe ich grade ernsthaft über 20 Dollar für zwei Getränke – ohne Alkohol und zum Mitnehmen – ausgegeben? Der Mann kichert und ist glücklich – ein grüner Smoothie in NY, was kostet die Welt! Zum Brunch sind wir in Williamsburg verabredet, die Sonne scheint und wir machen uns mit Smoothie-Wegzehrung auf die Wanderschaft durch das East Village, durch Soho und über die Williamsburg Bridge. Wir sind begeistert, jede Feuerleiter, jedes gelbe Taxi und jedes Mauerbild wird fotografiert, genauso wie der Blick von der Williamsburg Bridge aus auf die Skyline von Manhatten auf der einen Seite und die Brooklyn und Manhattan Bridges auf der anderen… Wow. Bei Marlow & Sons sitzen wir in der Sonne bei kreativ-healthy-leckerem …

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3 Days of NYCness

New York stand eigentlich nie ganz oben auf meiner Reise-To-Do-Liste. Woran es lag? Die Stadt hat mich schon gereizt aber es waren immer andere Orte wichtiger – exotischere Orte, solche mit mehr Bezug zur Natur oder welche die weiter entfernt sind von unserer westlichen Kultur. Vielleicht lag es auch einfach am nicht vorhandenen Reisebudget für eine so teure Stadt. Das echte wahre New York-Fernweh wurde erst durch den Mann geweckt der schon zig Mal dort war und den ich nie so enthusiastisch über einen Ort schwärmen höre. Kurz und gut, dieses Jahr wird es Zeit für mich über den großen Teich zu hüpfen. Ziemlich spontan sitzen wir also im Flieger, mit seitenweise Tipps und Empfehlungen. Wir haben drei ganze Tage und die wollen wir nutzen. Wohnen können wir in dem hübschen East Village Apartment der Freundin eines Freundes, die den Sommer über in Europa ist. Boarding completed, es geht los!